Der Datenschutzbeauftragte (DSB):

Was macht der DSB eigentlich? Der große Irrglaube ist, dass er alle und alles nur kontrolliert.

Der Grundsatz der DSGVO ist das „Verbot mit Erlaubnisvorbehalt“. Dies bedeutet, jede Bearbeitung mit personenbezogenen Daten einer natürlichen Person ist erst einmal verboten. Es sei denn, es gibt hierfür eine Erlaubnis oder eine Rechtsgrundlage. Der DSB macht genau dies. Er prüft zusammen mit den Abteilungen erst einmal, welche personenbezogenen Daten werden überhaupt verarbeitet und sucht dann eine „Rechtsgrundlage in Art. 6 lit 1 DSGVO“ und dokumentiert dies.

Auch aus diesem Grund solltest Du den DSB mit ins Boot holen, bevor Du z.B. Veranstaltungen, Seminare oder eine Änderung in der Abteilung durchführst. Am besten schon bei der Planung.

Der DSB hat keine Weisungsbefugnis und ist nur beratend tätig.

Weiterhin ist der DSB für die Wahrung und Rechte der Betroffenen da. Er ist auch die Schnittstelle zwischen den Kontrollorganen und dem Verein.

Der DSB ist verpflichtet den Verein und seine Funktionsträgern bei dem Umgang mit personenbezogenen Daten zu sensibilisieren. Dies muss er, bzw. der Verein,  auch nachweisen können. Da wir doch sehr viele tolle und engagierte Funktionsträger haben, hat der Verein nun eine Online-Schulung erstellt. So kann jeder Funktionsträger die Schulung machen, wie er gerade Zeit hat. Am Ende dieser Online-Schulung, die Du sogar als Nachschlagewerk weiter nutzen kannst, bekommst Du deine Teilnahmebescheinigung.

Der DSB im Verein der TSV bietet sogar persönliche Sprechstunden an. Wenn Dir etwas auf dem Herzen liegt kannst du ihn gerne kontaktieren. Das Gespräch ist vertraulich und der DSB unterliegt der Schweigepflicht.

Wer also seine Verarbeitung mit personenbezogenen Daten in den Abteilungen und Sport-Gruppen noch nicht „legalisiert“ hat, sollte nun bald einen Termin mit dem DSB machen, oder ladet ihn doch einfach zu Euren Vorstandssitzungen ein.

Wenn Du Fragen hast

  • rund um das Thema Datenschutz im Verein oder
  • zu Deinen personenbezogenen Daten im Verein

dann spreche mich einfach an, schreibe mir eine E-Mail oder buche gleich einen Termin für ein persönliches Gespräch. Unser Gespräch ist vertraulich und ich unterliege als Datenschutzbeauftragte im Verein (DSBiV) der Schweigepflicht.

Bei der Buchung musst Du nur Deine richtige E-Mail angeben, bei dem Namen kannst Du auch einen pseudonym angeben.

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